Kita Mariä Himmelfahrt – Unser pädagogischer Ansatz

Unser Bild vom Kind

Jedes Kind ist ein Geschenk Gottes, das wir in seiner Eigenständigkeit und Würde annehmen. Jedes Kind sucht seinen Weg mit eigener Kraft, und wir unterstützen es dabei.

Jedes einzelne Kind ist mit seiner Familie, seinem Umfeld, seinen Begabungen und Fähigkeiten, seinem Entwicklungsstand, seinen Bedürfnissen und Interessen, seinen Schwächen und seiner eigenen Gefühlswelt einzigartig und wertvoll.

Kinder sind von Geburt an bestrebt, sich den Zugang zu ihrer Umwelt zu erschließen. Dabei lernen sie ganzheitlich und in Erfahrungszusammenhängen, d.h. mit allen Sinnen. Von Anfang an ist es ihr Bestreben, sich entlang ihrer wachsenden Kräfte und Erfahrungen für das zu interessieren und an dem zu beteiligen, was ihnen die soziale und kulturelle Umwelt bieten.

Kita Mariä Himmelfahrt

Ziele und Wege unserer pädagogischen Arbeit

Das Leitziel unserer pädagogischen Arbeit ist die Entwicklung der uns anvertrauten Kinder zu verantwortungsbewussten und selbstständigen Menschen, die langfristig in der Lage sind, ihr Leben zu meistern und handlungsfähig zu sein.

Dazu schaffen wir ein Umfeld, in dem unsere Kinder die Möglichkeit haben, soziale Kontakte und soziales Leben zu erfahren. Wir schaffen Voraussetzungen zum vielfältigen Lernen im Spiel, im Alltag, in Form von Projekten und Angeboten. Unsere Räume sind mit Materialien ausgestattet, die das kindliche Lernen und die kindlichen Selbstbildungsprozesse herausfordern.

Wir bewirken ein positives Beziehungsumfeld in unserer Kindertagesstätte, in dem unsere Kinder die unmittelbare Erfahrung von Zuwendung und Geborgenheit, von Annahme und Vertrauen, von Anerkennung und Bestätigung erfahren, damit eine positive Persönlichkeitsentfaltung entstehen kann und sich ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten optimal entwickeln können.

Wir beziehen in unsere pädagogische Planung alle Bereiche ein, die die kindliche Entwicklung anregen. Dabei orientieren wir uns an den sieben Bildungsbereichen des Berliner Bildungsprogramms:

  • Körper, Bewegung und Gesundheit
  • Soziale und kulturelle Umwelt
  • Kommunikation: Sprachen, Schriftkultur und Medien
  • Bildnerisches Gestalten
  • Musik
  • Mathematische Grunderfahrungen
  • Naturwissenschaftliche und technische Grunderfahrungen

Kita Mariä HimmelfahrtKita Mariä Himmelfahrt

Eingewöhnung in die Kita – ein neues Kind kommt zu uns

Wir legen großen Wert auf eine sanfte Eingewöhnung neuer Kinder. Jedes Kind erhält eine feste Bezugsperson in Form eines Erziehers, der als seine erste Kontaktperson und Ansprechpartner während der gesamten Eingewöhnungszeit dient. Ein Elternteil hält sich so lange zusammen mit dem Kind in der Kita auf, bis der Erzieher eine Beziehung zum Kind aufgebaut hat und es sich von ihm trösten lässt, wenn der Abschied von den Eltern erfolgt. Die Eltern verabschieden sich konsequent von ihrem Kind, wenn sie die Kita verlassen, damit das Kind aus dieser Erfahrung lernt, dass auf einen Abschied stets die Rückkehr der Eltern folgt.

Die Eingewöhnung beginnt mit einer viertägigen Grundphase, während der sich ein Elternteil zusammen mit dem Kind für ein bis zwei Stunden in der Gruppe aufhält. Die Eltern übernehmen in dieser Zeit die Funktion der „sicheren Basis“ für ihr Kind, während der Bezugserzieher über Spielangebote Kontakt zum Kind aufnimmt. In der Regel erfolgt am vierten Tag der erste, ca. halbstündige Trennungsversuch, bei dem die Eltern den Gruppenraum, jedoch nicht die Kita verlassen. Lässt sich das Kind von seinem Bezugserzieher ansprechen und ggf. trösten, werden die Trennungsphasen in den nächsten Tagen stetig verlängert, bis zum Erreichen des vollen Betreuungsumfangs.

Die Eingewöhnung gilt als beendet, wenn das Kind eine positive Beziehung zum Erzieher aufgebaut hat.

Da Kinder sehr unterschiedlich auf die oftmals erste Trennung von Mutter und / oder Vater reagieren bitten wir die Eltern, für die Eingewöhnung vier Wochen einzuplanen.

Der einrichtungsinterne Wechsel der Kinder von der Krippe in die Elementargruppe beginnt mit „Schnupperbesuchen“ gemeinsam mit einem vertrauten Krippenerzieher in der neuen Gruppe, die zeitlich kontinuierlich ausgeweitet werden, bis die Kinder eine vertrauensvolle Beziehung zum neuen Erzieher aufgebaut haben.

Kita Mariä Himmelfahrt

Übergang in die Grundschule

Damit es beim Übergang in die Schule nicht zum Bruch in der Bildungsbiographie des Kindes kommt, werden die Kinder während des gesamten letzten Kita-Jahres behutsam auf ihre neue Rolle als Schulkinder vorbereitet. Durch spezielle pädagogische Angebote und zahlreiche Ausflüge und Exkursionen erwerben die Kinder die Fähigkeiten und Fertigkeiten, die sie später in der Schule benötigten.

Die Kita Mariä Himmelfahrt arbeitet eng mit den beiden ortsansässigen Grundschulen in Kladow sowie der Grundschule in Gatow und der katholischen Grundschule Herz Jesu zusammen. Die einzelnen Kinder besuchen ihre zukünftige Schule und nehmen am Unterricht teil. Desweiteren finden gemeinsame Veranstaltungen, z. B. Sportfeste, Basare, etc. statt, im Rahmen derer sich die Kinder mit den Räumlichkeiten vertraut machen und die Lehrkräfte kennenlernen können.

Elternarbeit

Ein konstruktives Zusammenwirken zwischen Eltern und Erziehern, das von gegenseitigem Vertrauen, Wertschätzung und Respekt getragen wird, ist für eine funktionierende Erziehungspartnerschaft unablässig. Wir legen daher großen Wert auf einen regen Austausch in Form von Tür- und Angel-Gesprächen, bei den regelmäßig stattfindenden Entwicklungsgesprächen und im Rahmen von Elternabenden und Veranstaltungen.

Ferner haben die Eltern zahlreiche Möglichkeiten, an den pädagogischen Angeboten unserer Einrichtung mitzuwirken. Wir freuen uns über Begleitung bei Ausflügen, Unterstützung bei unseren Festen und jedes Interesse, persönliche Fähigkeiten einzubringen. Für Rückmeldungen und Anregungen der Eltern sind wir auch außerhalb unserer regelmäßigen Elternbefragungen dankbar.

Zur Beteiligung der Eltern auf institutioneller Ebene werden zu Beginn eines jeden Kita-Jahres zwei Elternvertreter pro Gruppe gewählt.