Caritas-Zentrum für Menschen mit geistiger Behinderung

Kontakt und weitere Infos
Adresse
Malteserstr. 171c, 12277 Berlin
Leitung
Werner Neumann
Kontakt
Telefon
(030) 7239410
Fax
(030) 7226785
E-Mail
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Verbindung
Bus
X83, M77: Friedenfelser Straße und Vom Guten Hirten
M11, X11, 112, 277: Nahmitzer Damm / Marienfelder Allee
Lage
Caritas-Zentrum für Menschen mit geistiger Behinderung

Angebot

Das Caritas Zentrum ist eine Einrichtung der Eingliederungshilfe gemäß §§ 53/54 SGB XII. Die Wohnstätte für Menschen mit geistiger Behinderung befindet sich im ehemaligen Kloster Vom Guten Hirten in Berlin-Marienfelde. Auf vier behindertengerecht eingerichteten Etagen gestalten wir mit den uns anvertrauten Menschen generationsübergreifend und altersbezogen soziale und christliche Lebenswelten – unabhängig von Konfession, Geschlecht und Herkunft. Hier wird gelebt, gearbeitet und gefeiert, hier sorgt man sich umeinander und ist zu Hause.

Das Caritas Zentrum bietet in fünf Wohngruppen mit individuell gestalteten Ein- und Zweibettzimmern insgesamt 38 Personen ein Zuhause. Derzeit existieren fünf Wohngruppen für Erwachsene, in der Menschen aus drei Generationen (ab 18 bis über 70 Jahre) in familienähnlicher Gemeinschaft zusammen leben. Darüber hinaus bieten wir zwei Plätze in einem Apartment, in dem mit der Maßnahme des Trainingswohnens Menschen mit leichterer Behinderung auf andere Betreuungsformen (Wohngemeinschaft, Einzelwohnen) vorbereitet werden.

Die Inhalte unserer täglichen Arbeit orientieren sich an den allgemein anerkannten Prinzipien der Integration und der Normalisierung. Eine intensive Zusammenarbeit mit Angehörigen, gesetzlichen Vertretern, Mitarbeitern von Förder- und Werkstätten sowie anderen Bezugspersonen ist uns dabei sehr wichtig.
Unser Ziel ist es, eine größtmögliche Selbständigkeit und Selbstbestimmung der Bewohner zu erreichen und ihnen – orientiert an ihren persönlichen Bedürfnissen und Ressourcen – ein altersgerechtes, individuell gestaltetes und sinnerfülltes Leben zu ermöglichen. Die Bewohner erhalten dafür Unterstützung in Form von Anleitung, Förderung und Begleitung bei der Ausgestaltung des Alltages, bei der Freizeitgestaltung und der Pflege ihrer sozialen Kontakte.

Entsprechend der großen Altersspanne der Bewohner ergeben sich in den Generationen einzelne Schwerpunkte bei der Betreuung und Förderung, etwa:

Bei jungen Erwachsenen:

  • Behutsame Ablösung vom Elternhaus mit dem Ziel, regelmäßige und verlässliche familiäre Strukturen zu erhalten bzw. zu fördern.
  • Begleitung/Unterstützung bei der Schulbildung und Vorbereitung des Übergangs in den Förder- bzw. Werkstättenbereich.
  • Überleitung in den Erwachsenen-Wohnbereich, ins Trainingswohnen oder Suche nach einer anderen weiterführenden Wohnform.

Bei Erwachsenen:

  • Bewusstsein für das eigene Erwachsen-Sein. Individuelle Ausgestaltung des eigenen Lebens
  • Entwicklung von dauerhaften sozialen Beziehungen und/oder Partnerschaften in der Wohngruppe und extern.
  • Kontinuität im 2. Lebensbereich (Werkstatt, Förderstätte).

Bei Senioren:

  • Überleitung vom Arbeitsleben in die Berentung. Integration in die hausinterne Tagesgruppe (tagesstrukturierende Maßnahme).
  • Auseinandersetzung mit dem eigenen Älterwerden. Soweit möglich: Erhaltung der Gesundheit und der erlernten Fähigkeiten und Aktivitäten.
  • Unterstützung bei altersbedingter Zunahme der Behinderung (Pflege, gerontologische Betreuung, Sterbebegleitung, Trauerarbeit für die Hinterbliebenen).

Ergänzend zu der Arbeit in den Wohngruppen werden von pädagogischen Mitarbeitern, von den Ergotherapeuten und von externen Helfern gruppenübergreifend u.a. folgende Angebote gemacht: Tanzen, Maltherapie, Bastelgruppe, Schwimmgruppe, Heimdisco, Kinoabende, Gitarrenkurs/ Musikgruppe.

Im Gremium des Heimbeirats haben die Bewohner die Möglichkeit der Partizipation und eine Interessenvertretung. Des Weiteren werden von diesem Gremium sporadisch ein Hauscafé und Spielenachmittage angeboten sowie der jährliche Heimausflug mitorganisiert.

Die qualifizierten Mitarbeiter der Einrichtung leisten ihre Arbeit im Bewusstsein eines christlichen Menschenbildes, das Grundlage für den partnerschaftlichen Umgang mit den Bewohnern ist. Das Personal wird kontinuierlich weiter qualifiziert (Fort- und Weiterbildungen, hausinterne Schulungen).

Die Einhaltung und Weiterentwicklung der fachlichen Standards werden über das nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifizierte Qualitätsmanagementsystem des Trägers CFJ abgesichert.